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Oper in 360 Grad

Das Herz der Musikstadt Wien schlägt in der Wiener Staatsoper, einer der führenden Opernbühnen international. Nun kann man diesen Herzschlag spüren: Die VR-Experience Wiener Staatsoper VR – Beyond the Scenes gewährt noch nie dagewesene Einblicke in das Opernhaus. Tauchen wir ein in die Welt der Oper, vor und hinter die Kulissen, auch in normalerweise nicht zugängliche Bereiche.

Der virtuelle Rundgang rückt das Architekturjuwel im Stil der Neorenaissance rechte Licht. Und das im 360-Grad-Blickwinkel. Begleiten wir einen Tänzer hoch oben über den Dächern Wiens, drinnen im legendären Teesalon und auf „Bühnenfahrt“ mit zwei Kollegen. Beobachten wir eine Flötenspielerin im prunkvollen Stiegenhaus. Lauschen wir gebannt Opernstar Valentina Naforniță. Die Sopranistin singt im prachtvollen Salon, in dem sonst die Operngäste in der Vorstellungspause mit einem Glas anstoßen. Erstaunlich: Sogar Staubsauger wirken in der Produktion musikalisch mit.

Der eigene Blickwinkel leitet den spannenden Streifzug durch die Oper – je nachdem, wie wir den Weg und die Perspektive wählen.

Los geht's auf Entdeckungsreise!

So funktioniert’s ...
Mit der Maus des Computers durch den laufenden Film wischen und staunen. Dann können Sie das 360-Grad-Video aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Sollten Sie eine VR-Brille haben, einfach aufsetzen. Am Smartphone: für das volle 360-Grad-Erlebnis in der YouTube App öffnen.

Wiener Staatsoper VR - Beyond the Scenes

Skandal zur Eröffnung

Alles begann mit Zweifel und Skandal: Die Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll wurden schon in der Bauphase der Hofoper von der Presse und den ebenso ungnädigen Wienern kritisiert. Durch die nachträgliche Anhebung des Ringstraßenniveaus schien die Oper einen Meter zu tief im Boden zu stecken, was ihr die Benennung „versunkene Kiste“ einbrachte.

Die beiden Architekten sollten die Eröffnung „ihres“ Opernhauses am 25. Mai 1869 mit Mozarts Don Giovanni in der Anwesenheit des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth nicht mehr erleben: Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, Sicardsburg erlag einem Schlaganfall. Der Kaiser soll sich van der Nülls Tod derart zu Herzen genommen haben, dass er fortan stets dasselbe höfliche Urteil abgab:

„Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.“
Kaiser Franz Joseph

Heute sind alle Skandale der Eröffnung vergessen - es gibt Grund zu feiern: 2019 begeht die Wiener Staatsoper das Jubiläum „150 Jahre Opernhaus am Ring“: frisch herausgeputzt nach Restaurierung, mit glanzvollen Vorstellungen und Festprogramm. Die Staatsoper ist eine Institution für sich: Alle großen Sänger treten hier auf, von Anna Netrebko bis Plácido Domingo. Jährlich stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Das macht sie zum Haus mit dem weltweit größten Repertoire. Und zum Elysium für Opernliebhaber.

Video: Wiener Staatsoper VR - Beyond the Scenes
CAST
Choreographer, Dancer: Eno Peçi / Singer: Valentina Naforniță / Flute: Karin Bonelli / Dancer: Mihail Sosnovschi / Dancer: Andrey Teterin
CREATIVE
Director: Michael Lenzinger / Score: Siegfried Friedrich / DOP & Post Production: Philipp König / Post Production Assistant: Georg Kurz / Ambisonic Audio / Design: Thomas Aichinger
PRODUCTION
Producer, Wiener Staatsoper: Christopher Widauer / Producer, junge Römer: Andreas Fraunberger / VR Production Company: Junge Römer / Audio Studio: scopeaudio
Thanks to SAMSUNG, Technical Partner of Wiener Staatsoper.

Wiener Staatsoper

Opernring 2

1010 Wien

www.wiener-staatsoper.at

+43 1 514 44 2250

Alles zum 150-Jahr-Jubiläum:
www.wiener-staatsoper.at/150

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