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Von Wiener Typen und schwarzen Kamelen

Wie immer ist es brechend voll im Schwarzen Kameel. Rund um die Bar ist die Hölle los. Die Kellner, alle im weißen Jackett und mit roter Krawatte, schlängeln sich durch das Gedränge. Neben ein paar Geschäftsmännern genehmigt sich ein Arbeiter ein Bier, eine kleine Runde Innenstadt-Damen kehrt zu ihrem wöchentlichen Treffen auf ein oder zwei Achterl und die legendären Brötchen ein, Touristen bestaunen das schöne Jugendstil-Ambiente mit der historischen Holzvertäfelung und den Relief-Fliesen. Dazwischen treffen Polit-Prominenz auf Kunst-Schickeria und Gschaftlhuber auf Adabeis.

Das Schwarze Kameel ist die Bühne der Wiener und des Wienerischen, hier spielen die Gäste die Hauptrolle. Und immer wieder auch die Brötchen, die hier im Stehen verspeist werden. Das Schwarze Kameel, halb Stehausschank, halb Nobelrestaurant, ist ein Szenelokal für alle Altersgruppen, ein einzigartiges Kaleidoskop der Wiener Gesellschaft mit all seinen Milieus. Gegründet von Johann Baptist Cameel (deswegen die zwei „e“ im Namen) führt heute die Familie Friese das Kultlokal, das bereits 400 Jahre auf dem (Kamel-)Buckel hat. Und ja, ein Restaurant gibt es auch noch, für alle, die ein bisschen weniger Trubel bevorzugen.

Tippen Sie auf die Personen, um mehr über sie zu erfahren. Mobil: Zum Navigieren kippen Sie das Handy nach links und rechts.

Ähnlichkeiten der fiktiven Personen mit realen Personen sind rein zufällig.

Karikatur: Bernd Ertl www.ausgezeichnet.com

Zum Schwarzen Kameel

Bognergasse 5

1010 Wien

www.kameel.at

+43 1 533 81 25 - 11

Mo-So 8-24 (Bar)

Mo-So 12-14.30 & 18-23 (Restaurant)

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